Gleichstellung heißt: gleiches Geld für gleichwertige Arbeit.

Frauen erhalten im Durchschnitt 21 Prozent weniger Entgelt als Männer. Das hat mehrere Gründe: Frauen arbeiten häufig in Berufen und Betrieben, in denen generell weniger bezahlt wird. Sie werden oftmals benachteiligt, wenn es um Beförderung und damit auch höhere Entgelte geht. Und: Wenn Kinder zu versorgen sind, weichen viele in Teilzeit oder Minijobs aus, um beides vereinen zu können. Tarifverträge der IG Metall verringern die Entgeltlücke spürbar. Die IG Metall-Betriebsräte sorgen für die gerechte Eingruppierung der Frauen.

Ein Beispiel:
Die IG Metall unterstützt im Rahmen der Initiative „Auf geht’s – Faires Entgelt für Frauen“ Betriebsräte dabei, Entgeltdiskriminierungen auf die Spur zu kommen. Bei Salzgitter Flachstahl haben die Betriebsräte das Entgelt-Tool der IG Metall angewendet. Zentrales Ergebnis: eine ungleiche Verteilung der Entgelte – vor allem bei den Angestellten. Je höher die Entgeltgruppe, desto öfter sind Männer fast unter sich. Um diese Unterschiede anzugehen, gründete der Betriebsrat einen Gleichstellungsausschuss und forderte einen Gleichstellungsbericht beim Arbeitgeber ein.

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